Schuljahr 2026/27

Schuljahr 2026/27

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        Aktion "Hallo, Auto" der 5. Klassen


         

        Zunächst mussten die Kinder in einer vorgegebenen Strecke so schnell wie möglich laufen und auf ein Kommando hin abrupt bremsen. Dabei wurde schnell klar: Es vergeht wertvolle Zeit, bis man überhaupt reagiert und zum Stehen kommt – der Reaktionsweg. Im Anschluss wurde das Ganze mit einem echten Auto wiederholt. Gemeinsam hergeleitet wurde dabei die grundlegende Formel der Verkehrssicherheit:

        Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

        Wie fühlt sich eine echte Vollbremsung an? Abwechselnd durften die Schüler im Auto Platz nehmen, während der Workshopleiter mit 50 km/h auf eine definierte Linie fuhr und eine Vollbremsung hinlegte. Das Experiment zeigte eindrucksvoll, wie lange es tatsächlich dauert, bis ein Auto bei dieser Geschwindigkeit zum Stehen kommt, und machte die lebensrettende Notwendigkeit des Sicherheitsgurtes unmittelbar spürbar.

        Im letzten Teil stand das Thema Ablenkung im Fokus. In zwei praktischen Übungen erfuhren die Kinder, wie wichtig es ist, hellwach zu sein: Mit gesenktem Blick mussten Schüler an anderen vorbeigehen, die bestimmte Gesten machten, dabei zeigte sich schnell, wie viel man am Rand verpasst, wenn man nicht aufmerksam ist.

        Ein weiteres Experiment mit Kopfhörern und Blick aufs Smartphone verdeutlichte, dass man durch akustische Abschottung viele wichtige Umgebungsgeräusche und Warnungen im Straßenverkehr schlichtweg überhört.

         

        Zwei Mannschaften beim Lehrermarathon vertreten

        Am Samstag, den 17. Oktober, starteten sieben Lehrer der Hallertauer Mitteschule Mainburg beim Lehrermarathon in Oberschleißheim. Aufgrund des lauffreundlichen Wetters nahmen in diesem Jahr insgesamt 66 Lehrerstaffel aus Grund-, Mittel-, Förder-, Real-, Berufsober- und Fachoberschule sowie Gymnasien in vier Kategorien teil.

        In diesem Jahr trat ein Lehrerteam der HMM bestehend aus zwei Lehrern und zwei Lehrerinnen in der Mixedklasse an, vier Lehrerinnen gingen als Frauenmannschaft an den Start. Der Startschuss fiel traditionell um 9 Uhr. Für jeden Sportler ging es je zweimal um die Regattastrecke in Oberschleißheim, so dass jeder ca 10 km zurücklegte. In diesem Jahr gingen aus organisatorischen Gründen die Staffelteilnehmer 1 und 2 gemeinsam auf die Strecke. Ines Englberger und Julia Holzner übergaben dann an Korbinian Rehm und Julian Maier. Die Mannschaft durfte sich in einer Gesamtzeit von 3:12 Stunden über einen hervorragenden 11. Platz von 26 Staffeln freuen.

        Heuer war es zum ersten Mal möglich eine zweite Mannschaft an den Start zu bringen. Die Frauenmannschaft bestehend aus Jennifer Just, Franziska Huber, Annette Bäumler und Ines Englberger belegte in einer Zeit von 4:17 Stunden den 7. Platz.

        Ein Start im Schuljahr 2027/28 ist schon wieder fest geplant.

         

        Besonderer Wandertag der Klasse 6a

         

        Am Wandertag der Klasse 6a wanderten die Schülerinnen und Schüler mit Frau Jaeckel und Frau Holzner im übertragenen Sinne auf den Pfaden guter Kommunikation, indem sie in verschiedenen kooperativen Aufgaben und Spielen erprobten, effektiv miteinander zu sprechen. Zum Beispiel mussten die Kinder in Viererteams Türme aus Zuckerwürfel bauen und hierbei gemeinsam eine wirksame Art und Weise finden, um einen möglichst hohen und stabilen Turm zu konstruieren. Neben einer Gruppenpräsentation zum Thema „Schulhausregeln“ stand auch eine Vertrauensübung auf dem Programm, innerhalb derer die Schüler ohne die Möglichkeit der Sprachnutzung in eine Reihe sortiert werden mussten.

        Autorin: Julia Holzner, Fotos: Julia Holzner

         

        "Worauf es ankommt ..." - Schulanfangsgottesdienst an der Hallertauer Mittelschule Mainburg


        Unter dem Motto „Worauf es ankommt …“ feierten die katholischen und evangelischen Schüler der Hallertauer Mittelschule Mainburg am 18. September 2026 ihren Schulanfangsgottesdienst. Gemeinsam starteten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in das neue Schuljahr und baten um Gottes Begleitung und Segen für die kommenden Monate. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Lehrerband gemeinsam mit Kindern des Schulchors. Mit ihren Liedern schufen sie einen stimmungsvollen Rahmen für die Feier.
        Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Frage, was für ein gutes Miteinander wirklich wichtig ist. Die Geschichte „Das Dorf ohne Regeln“ zeigte auf anschauliche Weise, dass ein Zusammenleben ohne Regeln schnell im Chaos endet. Doch welche Regeln brauchen wir wirklich?
        Die Antwort gab Jesus mit der sogenannten Goldenen Regel aus dem Matthäusevangelium: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.“ Dieser einfache Satz wurde zum Leitgedanken des Gottesdienstes. Er erinnert daran, andere mit Respekt und Rücksicht zu behandeln, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und füreinander da zu sein. Auch in den Fürbitten wurde deutlich, worauf es im Schulalltag ankommt: auf eine starke Klassengemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und einen wertschätzenden Umgang miteinander. Dabei wurde besonders daran erinnert, dass jeder Mensch wertvoll ist – unabhängig von seinen schulischen Leistungen. Als Erinnerung an diesen Gedanken erhielten die Klassen die Goldene Regel auf goldenem Papier als kleinen Wegweiser für das Klassenzimmer. Mit Liedern, Gebeten und einem gemeinsamen Segen von Pfarrer Florian Zobel und Gemeindereferentin Andrea Engl endete der Gottesdienst. Die Botschaft für das neue Schuljahr ist einfach und zugleich bedeutend: Wenn wir andere so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten, können wir gemeinsam dazu beitragen, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen.